Neuruppin ruft

Karoq kommt

Auf die Plätze, fertig, los: Wir machen mit dem neuen Skoda Karoq eine schöne Spritztour in die Fontanestadt Neuruppin. Preußische Baukunst, viel Wasser und Wellness, dazu spannende Kultur. Kommen Sie mit, dieses tschechische Allrounder-SUV ist wirklich  ideal für spontane Kurzurlaube.

Am nächsten Wochenende noch nichts vor? Wunderbar, wir hätten da ein reizendes Ziel für Sie. Keine Angst, ist fast um die Ecke, wenn Sie zum Beispiel in Berlin starten. Denn wir besuchen das Zuhause des Theodor. Genau, wir wollen Sie in die Fontanestadt Neuruppin entführen, in dieses brandenburgische Schmuckkästchen, amtlicherseits die Kreisstadt von Ostprignitz-Ruppin. Ein Musterbei-spiel preußischer Baukunst, kuschlig gelegen am Ufer des Ruppiner Sees — mit 14 Kilometern längster See Brandenburgs. Schönes auch drumherum: viel Wasser und entspannende Natur. Also eine Oase für gestresste Großstädter. Als passendes Auto schlagen wir den neuen Skoda Karoq vor. Diesen schneidigen tschechischen Hochsitzer mit hervorragender Rundumsicht, ein echtes Multitalent auf 4,38 Meter Länge. Alle angesagten Fahrerassistenzsysteme sind an Bord, als Motorisierung wählen wir den sparsamen, angenehm leisen Vierzylinder-Turbobenziner mit 150 PS und raffinierter Zylinderabschaltung (bei wenig Gas agiert er als Zweizylinder), kombiniert mit dem zackig schal-tenden 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und einer feinen Lederausstattung in Glamour-Schwarz. Einsteigen bitte, das Navi auf dem coolen 9,2-Zoll-Touchscreen arbeitet in Echtzeit, Sie können sich aber auch per »Smartlink«-Vernetzung von Ihrem Smartphone nach Neuruppin führen lassen. Überhaupt ist dieser Skoda voll vernetzt.
Von der Abfahrt auf der Autobahn A24 sind es nur ein paar Kilometer bis ins Stadtzentrum, und da sitzt er dann schon, der Theodor. Als Denkmal auf dem Fontaneplatz. Die Beine ziemlich lässig übereinander geschlagen, Stift und Notizbuch schreibbereit in der Hand, den Wanderstock kurz abgelegt. »Ich freue mich auf den kleinen Abstecher nach Ruppin«, hat er damals gesagt, als er für die »Wanderungen durch die Mark Brandenburg« quasi als Reporter unterwegs war. Sein Geburtshaus (30. September 1819) befindet sich nicht weit von hier in der Karl-Marx-Straße 84, und die Apotheke des Vaters steht im Erdgeschoss noch immer zu Diensten.

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Ist ja wirklich reizend hier im Zentrum Neuruppins, obwohl anno 1787 eine Feuersbrunst zwei Drittel der Stadt in Schutt und Asche gelegt hatte. Aber der generöse Friedrich Wilhelm II. ließ sie flugs mit dem Geld der Staatsschatulle im frühklassizistischen Stil wiederaufbauen. Mit ziemlich großen Plätzen, Häusern im Karree und Gärten in den Höfen. Alles preußisch zackig quadratisch oder rechteckig, die Häuser nicht zu hoch. Heute ist alles schick und fein restauriert, selbstverständlich gab es dann für den spendablen Friedrich ein pompöses Denkmal.
Wenn Sie mehr wissen wollen, machen Sie einfach zu Fuß einen Abstecher zum alten Bahnhof Rheinsberger Tor. Dort finden Sie nämlich die Tourist-Information mit allen heißen Tipps für Neuruppin und Umgebung. Stadtführungen, Nachtspaziergänge, Dampferfahrten, Kanutouren (mit Übernachtung!), Seefestival, Hafenfest, Weinfest, Martinimarkt und noch viel mehr. Auch Kloster-, Kulturkirche und Tempelgarten locken, ebenso das hochherrschaftliche alte Gymnasium, in dem schon der Baumeister Karl-Friedrich Schinkel auf der Schulbank zappelte. Richtig, auch ein berühmter Neuruppiner. Und in der Siechenstraße mit der spätgotischen Siechenhauskapelle von 1491 (Lesungen, Liederabende!) und dem Up-Hus von 1694 (heute Pension und Gaststätte) können Sie mal kurz ins Mittelalter abtauchen. Kopfsteinpflaster und alte Fachwerkhäuser. Ein paar Schritte weiter geht es zur Seepromenade und dann wieder zurück ins Zentrum. Wetten, Sie haben garantiert noch nicht alle stattlichen Plätze gesehen. Deren raumverschwendende Größe verglich Fontane frech mit »einem auf Auswuchs gemachten großen Staatsrock, in den sich der Betreffende, weil er von Natur klein ist, nie hineinwachsen kann«. Da hätten andere noch kleine Städte reingebaut, witzelte Theodor.
Falls Sie sich mittlerweile Blasen gelaufen haben, bietet sich eines der vielen Kaffeehäuser Neuruppins für eine Auszeit an. Zum Beispiel das Café der Traditionsmarke »Ruppiner Feingebäck« in der Virchowstraße 21, wo es nicht nur frisch zubereitete Torten, Eis und »Fontane-Kekse«, sondern auch hausgerösteten Kaffee gibt. Danach lohnt sich eine Stippvisite in einem ungewöhnlichen Haushaltswarenladen in der Karl-Marx-Straße 24. Den gibt es nämlich seit über 125 Jahren (Erstbesitzer Georg Insel), das Angebot ist überwältigend. Neben herrlichem Krimskrams jeder Art verlockt auch reizvolles Porzellan — ein Eldorado für Ihren Haushaltsvorstand.
Neuruppin und Umgebung haben übrigens Stoff für ein ganzes Wochenende. Zum Übernachten offeriert sich das direkt am See gelegene Resort Mark Brandenburg mit der angeschlossenen Fontane-Therme, inklusive diverser Pools und schwimmender Seesauna. Hier könnten Sie bei Bedarf sogar eine betreute Fastenwoche einlegen. Aber das ginge ja auch in den eigenen vier Wänden, und ein knurrender Magen macht schlechte Laune. »Ich bin nicht für halbe Portionen«, befand dazu Fontane, der saftigen Schinken liebte und Rotwein als herrliche Medizin betrachtete.

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Apropos: Vielleicht wollen Sie sich schon auf den Rückweg machen, dann bietet sich eine spannendere Route mit drei leckeren Stationen an. Geht easy: nicht direkt zur Autobahn, sondern zur anderen Seite des Ruppiner Sees über Gnewikow, Seehof nach Karve. Herrliche alte Alleen, und in Karve lockt zur Einkehr das Gasthaus »Zur Kastanie« (Montag und Dienstag ab 17.00 Uhr, Mittwoch Ruhetag, Donnerstag bis Sonntag ab 11.00 Uhr) mit deftiger märkischer Küche zu moderaten Preisen. Noch keinen Hunger? Dann noch einen Vier-Kilometer-Haken nach Lichtenberg schlagen zum herrschaftlichen Gut Hesterberg, zu dem über 1000 Hektar Land- und Forstwirtschaft gehören, nebst Viehzeugs aller Art — siehe Infokasten. Hier können Sie in der Hofgaststätte Fleisch und Wurst von glücklichen Tieren futtern oder nach dem Einkauf im Hofladen den voluminösen, sehr variablen Laderaum des Karoq — bis zu 1630 Liter bei umgeklappten Rücksitzen — ordentlich vollstopfen.

Falls Sie aber mehr auf Fisch stehen, lohnt ein Halt im nahe gelegenen Altfriesack. Hier gibt es in der rustikalen Fischerei »Fischerhütte Pefferkorn« (Straße am Teich, Donnerstag bis Sonntag von 9 bis 19 Uhr) frische und besonders leckere Fisch-Spezialitäten. Parkplatz gleich vor dem Haus, die schöne Aussicht auf den angrenzenden kleinen See ist inklusive. Lassen Sie sich Zeit, bis zur Autobahnauffahrt ist es nicht mehr weit.
Möglicherweise haben Sie noch Lust auf ein bisschen Historie, im benachbarten Wustrau bietet sich hierfür das Brandenburg-Preußen Museum an: 500 Jahre Geschichte mit spannenden Exponaten, darunter die einzige Porträtgalerie aller brandenburgischen Kurfürsten, preußischen Könige und deutschen Kaiser. Fehlt nur noch die passende Marschmusik im Canton Soundsystem (550 W, Subwoofer im Kofferraum) unseres komfortablen Reisebegleiters Karoq. Und wenn Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind: In Neuruppin hat die Koch Automobile AG in der Valentin-Rose-Straße ein Skoda Autohaus, da könnenSie den Tschechen näher kennenlernen — oder gleich eine Probefahrt buchen.

Skoda Karoq 1,5 l TSI, Kraftstoffverbrauch in l/100 km (kombiniert) 5,4;, CO2-Emission (kombiniert) 123 g/km; Effizienzklasse A

 

Composing Resort Mark Brandenburg

 

 

Wir verlosen 1 x 1 Gutschein für eine Übernachtung mit Frühstück für 2 Personen im Doppelzimmer mit Seeblick im Resort Mark Brandenburg inklusive Zutritt zur Fontane Therme. Gültig bis 31.07.2019. An-/Abreise auf eigene Kosten. Teilnahme bis zum 31.10.2018

Mehr Informationen über das Resort finden Sie hier: www.resort-mark-brandenburg.de

Text: Wolfgang Eschment Fotos: Mario Schmidt/Koch Gruppe Automobile AG

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