Sightseeing mit heißen Kisten

Mit dem Hot Rod durch die Hauptstadt

Wie einem eine Stadt gefällt, ist oft eine Frage der Perspektive. Berlin kann man sich aus vielerlei Blickrichtungen ansehen – aus der Luft, aus dem Bus oder gehend auf Augenhöhe zum Beispiel. Knapp über dem Boden sitzend mit bis 90 km/h ist besonders abgefahren. Also: einsteigen, anschnallen, Helm auf und los geht die etwas andere Sightseeing-Tour mit dem Hot Rod.

Wer mit dem Hot Rod durch Berlin fährt, wird selbst zur Sehenswürdigkeit“, erzählt Denise Eckhardt, Area Manager bei der Hot Rod Tour Berlin. Denn die kleinen Fahrzeuge fallen im Straßenbild der Hauptstadt sofort auf und sind echte Hingucker. „Hot Rods kommen ursprünglich aus den USA und waren aufgemotzte Gebrauchtwagen, mit denen man kleine Beschleunigungsrennen fuhr. Wir haben hier extra gebaute Mini-Varianten dieser ursprünglichen Hot Rods“, so Denise Eckhardt.

Beim Fahrspaß kommen die bei Touren eingesetzten Hot Rods den Originalen sehr nahe. Durch die Sitzposition nahe am Boden kommt einem die Geschwindigkeit ohnehin erst einmal hoch vor. Und auch die Beschleunigung hat es in sich. Immerhin hat ein Hot Rod 13,6 PS und kann eine Endgeschwindigkeit von bis zu 90 km/h erreichen. Zu bedienen ist das Fahrzeug kinderleicht über das Automatikgetriebe mit Gas- und Bremspedal und einer präzisen Lenkung. Vieles erinnert an ein Kart und doch gibt es einen wesentlichen Unterschied: beim Hot Rod geht es nicht um die schnellste Runde, sondern um das größte Fahrerlebnis auf öffentlichen Straßen. Darum dürfen die heißen Kisten nur von Personen gefahren werden, die einen Führerschein Klasse 3 oder B besitzen. Fest angeschnallt und mit Helm ausgestattet geht es dann auf die Einweisungsrunde auf dem Gelände an der Revaler Straße in Friedrichshain.

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Die Tour durch die Hauptstadt dauert eine oder zwei Stunden. Vorn fährt immer ein Guide, dahinter versetzt folgen die anderen Hot Rods. So kann der Guide im Rückspiegel gut erkennen, dass hinter ihm alles in Ordnung ist. Vorbei geht es an der East Side Gallery, dem Alexanderplatz und Hackeschen Markt, der Friedrichstraße und dem Reichstag, am Brandenburger Tor und dem Potsdamer Platz und dem Gendarmenmarkt. Vor allem bei den zweistündigen Touren ist immer auch ausreichend Zeit, anzuhalten und ein Foto zu machen.

Bei gutem Wetter kann ganzjährig mit dem Hot Rod gefahren werden, überwiegend aber zwischen März und Oktober. Neben Touristen aus aller Welt sind es vor allem Pärchen, die Berlin auf besondere Art erfahren. „Wir haben auch viele Junggesellenabschiede und Firmenevents“, berichtet Denise Eckhardt. Wenn die weißen Hot Rods dann durch Berlin cruisen, sagt vielleicht mancher Stadtführer: „Rechts sehen Sie den Reichstag und links eine Gruppe mit Hot Rods, beides Highlights unserer Stadt.“

www.hotrod-tour-berlin.de

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Text: Guido Klinker | Fotos: Hot Rod Citytour Berlin GmbH

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