Stand Up Paddling in Berlin

Auf der Spree ins Gleichgewicht finden

Wo Surfer in Deutschland noch auf Wind hoffen und vergeblich nach Wellen suchen, stehen die Stand Up Paddler
schon längst auf ihren Boards und genießen die Freiheit. Die Trendsportart aus Hawaii kommt derzeit, ganz ohne Welle, nach Deutschland rübergeschwappt. Eine Sportart, die nicht nur den ganzen Körper beansprucht, sondern auch eine beruhigende und meditative Wirkung hat – besonders in einer Großstadt wie Berlin.

Zum Stand Up Paddling, kurz auch SUP genannt, braucht es nicht viel: Ein Board, ein Paddel – und schon kann es losgehen. In Berlin ist der Stand Up Club am Badeschiff auf dem einladenden Steg in der Spree dafür die richtige Anlaufstelle. Dann heißt es nur noch: Draufstellen, Gleichgewicht finden und langsam lernen die Fortbewegungen mit dem Paddel zu koordinieren. Genau wegen dieser Einfachheit kommt die hawaiianische Trendsportart so gut an. Eine kleine Einführung reicht aus und schon kann jeder mit dem Board durchstarten.

„Am Anfang sind die neuen Teilnehmer oft noch ängstlich, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hebt sich der Blick, die Leute sehen die tolle Berlinkulisse und von da an macht es allen richtig Spaß“, erzählt Severine Scala, Geschäftsführerin des Stand Up Clubs in Berlin.

Das Außergewöhnliche am SUP ist: Man kann es nahezu überall machen wo Wasser ist. In den zahlreichen deutschen Binnengewässern wird besonders das sogenannte „Flachwasserpaddeln“ auf ruhigen Gewässern praktiziert. Dabei steht der Paddler auf seinem Board und bewegt sich mit rhythmischen Paddelschlägen fort. „Stand Up Paddling ist nicht unbedingt ein schneller Sport“, erklärt Severine Scala. „Die Anstrengung ist aber trotzdem nicht zu unterschätzen, es braucht Koordination und man trainiert den ganzen Körper, indem man die Mikrobewegungen des Wassers ausgleicht.“ Auf fließenden Gewässern mit ein paar mehr Strömungen, kann man das sogenannte „Wildwasserpaddling“ ausprobieren und auch im Urlaub an der Küste braucht man sich als Stand Up Paddler nicht grämen: Mit einem angepassten Board kann auch dort „in der Welle“ gepaddelt werden. In allen Kategorien können ehrgeizige Sportler natürlich auch an Wettkämpfen teilnehmen.

Neben der sportlichen Seite liebt Severine Scala besonders die entschleunigende Wirkung des Stand Up Paddlings. „Wasser entspannt an sich schon, allein durch die Geräusche und die Reflektion.“ Der ideale Ort, um zur Ruhe zu finden. Deshalb bietet der Stand Up Club auch Yoga- und Pilateskurse auf der Spree an.

„Für die meisten Leute ist es ein unglaublicher Moment, wenn sie das erste Mal auf dem Board sind“, schwärmt die Geschäftsführerin weiter. „Das ist wie Urlaub weit weg von Berlin und der ganzen Hektik, obwohl man eigentlich mitten in der Großstadt ist.“ Touristen können diesen Glücksmoment unter anderem während einer Stadtführung erleben. Dabei begleitet ein Tourguide die Gruppe zu den interessantesten Ecken der Spree und erzählt ihnen Wissenswertes über die Geschichte und Kultur unserer Hauptstadt.

Sobald die Sonne sich in Berlin wieder öfters blicken lässt, geht es auf dem Steg am Badeschiff wieder richtig zur Sache. Sofern man nicht gerade auf dem Board liegt, die Füße im kühlen Wasser baumeln lässt und den Blick in den Himmel genießt, wird dann wieder gepaddelt was das Zeug hält.

Weitere Infos unter: www.standupclub.de

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